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Die Green Finance GmbH Austria sanierte dieses Objekt im Frühjahr 2018 – nach höchsten Qualitätsansprüchen wurde modernes und
zeitgemäßes Wohnen im stilvollen Schlossambiente ermöglicht. Mit dem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und in Zusammenarbeit mit dem
Denkmalamt entstanden hier acht große Familienwohnungen und vier Büros.

Das Schloss Frein im Herzen von Frankenburg am Hausruck bietet mit seiner zentralen Lage und sehr guten Infrastruktur ein charmantes
Wohnerlebnis in der idyllisch ländlichen Region.

Der gut erhaltene, historische Charakter und die neu renovierten, intelligent durchdachten Wohnungen und Büroräumlichkeiten ergänzen sich
zu einem einzigartigen und repräsentativen Ertrags- und Wohnobjekt.

Keyfacts:

8 Mietwohnungen, 4 Büros
824 m² verbaute Fläche
331 m² Grundfläche
Top-saniert
Umfassende Revitalisierung des gesamten Gebäudes
Umfassende Modernisierung und Ausstattung des Innenbereichs
Erhalt der historischen Charakteristik im Außenbereich

Das Schloss Frein

Das Schloss Frein ist das markanteste Gebäude und Wahrzeichen Frankenburgs. Das dreigeschossige Schloss bildet nicht nur das Herz der oberösterreichischen Marktgemeinde, sondern ist durch seine historische Bedeutung weit über die Grenzen der Region bekannt. Ursprünglich als Wasserschloss erbaut, erhebt sich heute direkt an der Hauptstraße ein rechteckiger Bau mit charakteristischem, hohem Walmdach aus patiniertem Kupfer. Dieses Wahrzeichen wurde im Herbst 2017 von der Green Finance übernommen und im Frühjahr 2018 nach höchsten Qualitätsansprüchen generalsaniert. Nachhaltigkeit war der Green Finance sehr wichtig, daher wurden acht große Familienwohnungen und vier Büros im Schloss errichtet.

Die Chroniken von Schloss Frein

Um 1000

Das Gut Freyn – Entstanden um die erste Jahrtausendwende
Wann und von wem das Schloss Frein gebaut wurde, ist leider nicht bekannt. Dokumentiert ist jedoch, dass 1170 Engelschalk von Reite dem Stift Asbach ein Gut in Freyn schenkte. Sehr wahrscheinlich ist daher eine Lehenschaft die von Passau, Schaunburg oder Bamberg herrührt.

Um 1370

Urkunde des Stiftes Mattsee
Der Bischof von Passau (Erzstift Bamberg) hatte bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts das Recht, über sämtliche Pfarren im Hausruckviertel zu verfügen. So wurde durch ihn u.a. die Pfarre Frankenburg dem Kloster Mattsee unterstellt. Diese Verbindung war, neben kirchlicher, auch von grundherrschaftlicher Bedeutung. In dieser Zeit war der Sitz Frein an die Herren von und zu Schaunburg verpfändet. Das von ihnen geglaubte Vorkaufsrecht der Ländereien wurde durch die Habsburger umgangen, indem sie in geheim geführten Verhandlungen die Herrschaft vom Bistum Bamberg an Herzog Albrecht III. von Österreich übertrugen. Das Adelsgeschlecht der Habsburger strebte eine Unterwerfung der Grafschaft Schaunburg an und mit diesem Kauf schwächten sie ihren Einfluss.

Um 1444

Das landesfürstliche Lehen
Die Herren von Scheding (später Schöttinger) galten als angesehene Bürger von Mattsee. Aufgrund von Hausnamen und Flurbezeichnungen in der Gegend rund um das heutige Frankenburg, können Rückschlüsse auf ihren Einfluss und ihre Macht gezogen werden. Es ist unbekannt, wie lange die Schöttinger im Besitz von Schloss Frein waren. Aus ihren Händen erhielten vermutlich die Ritter Zärtl den Adelssitz, welche wiederum als Eigentümer des Anwesens von Ludwig Hueber abgelöst wurden.

Um 1584

Die Stände des Landes ob der Enns
Die Stände des Landes ob der Enns bekamen in diesem Jahr das Schloss von “dem edlen, vesten Ludwig Hueber zu Frein”, der kinderlos war, vermacht. In seinem Testament bestimmte er Frein zur Ausstattung der Adelsschule im Landhause zu Linz, die als Bildungszentrum der adeligen Herren und Ritter galt. Die Herren in Oberösterreich sahen sich somit als direkte, berechtigte Erben und veräußerten Schloss Frein an den Ritter Hans Christoph Geymann zu Gallspach.

Um 1621

Besitz an Kaiser Ferdinand II.
Der neue Gutsherr Hans Christoph Geymann baute das Anwesen von einem Holzwerch zu einem Schloss um. Bis zu seinem Tode gelang es ihm das Gebäude außen fertigzustellen. Sein Sohn Hans Ortholf Geymann verfolgte den Ausbau nicht weiter und schloss sich den protestantischen Aufständischen gegen den Kaiser an. Nach Beendigung der Revolten durch die Monarchie, wurde der Besitz beschlagnahmt und im Jahre 1621 von Kaiser Ferdinand II. an Franz Christoph von Khevenhüller verkauft. Kurz vor dem Herrschaftswechsel erfolgte die Erhebung des Dorfes Zwispallen zum Markt Frankenburg und mit der Ziehung der neu verlaufenden Grenzen wurde Frein ein Teil davon. In diese Zeit ist ebenso das Blutgericht am Haushamerfeld einzuordnen, in der der bayrische Statthalter, Adam Graf von Herberstorff, Gericht über die Aufständischen hielt. Seit 1925 wird dem dramatischen Geschehen in Form der bekannten Frankenburger Würfelspiele gedacht.

Um 1674

Freiherr Veit von Gera
In den Jahren von 1674 bis 1684 war das Schloss Frein im Besitz von Johannes Veit, Freiherr von Gera, wodurch die Aufhebung des Fideikomisses erfolgte. Nach 10 Jahren im Besitz des Freiherren, übernahmen die Khevenhüller erneut die Herrschafft über Frein und seine Güter, vereinte die Verwaltung und hielt an der Erbfolge durch den Fideikommiss bis 1810 fest.

Um 1849

Familie Schaup und die Brauerei Zipf
Franz Schaup erwarb in diesem Jahr das Schloss mit dem Wald- und Gutsbestand von Frankenburg. Er war einer der Gründer der Brauerei Zipf. Die Familie blieb Eigentümerin, bis im Jahr 1942 die letzte der Dynastie, Emilie Schaup, kinderlos verstarb.

Um 1864

Literarisches Denkmal durch Adalbert Stifter
“Ich habe es Euch ja gesagt, daß es Euch in dem Schlosse Firnberg sehr gefallen wird. Jetzt geht Ihr hin. Geht nur auch öfter hinaus und geht nur auch recht unter die Leute.” – Auszug aus Stifters “Nachkommenschaft” (1865) in der das Schloss Frein als “Schlosse Firnberg” zur Inspiration diente.

Um 1938

Der 2. Weltkrieg
Während und kurz nach dem 2. Weltkrieg bot das Schloss Unterkunft für Flüchtlinge aus den Ländern der ehemaligen österreich-ungarischen Monarchie. In den Räumlichkeiten war in dieser Zeit auch eine Schule mit 2 Klassen untergebracht, die 1950 jedoch aufgelassen wurde.

Um 1945

Sitz von regionalen Verwaltungen
Ab 1850 war das Schloss Frein Verwaltungsmittelpunkt für die vielfältigen Aufgaben des Wirtschaftsgroßbetriebes Schaup bzw. Lilienau. Als Sitz für Verwaltungen, u.a. Forst- und Gutsverwaltung Frankenburg sowie das Archiv des Heimatvereins Frankenburg, wurde es ebenso genutzt. In den Jahren 1965/66 wurden am Schloss Sanierungsarbeiten durchgeführt. Christian Limbeck-Lilienau, als verschwägerter Nachfahre und Erbe der Schaup-Dynastie, verkaufte im Herbst 2017 das Anwesen an Christian Schauer, den Geschäftsführer der Green Finance GmbH.

Um 2018

Green Finance GmbH – Generalsanierung zum modernen Wohnen und Arbeiten
2018 führt die Green Finance GmbH im Schloss Frein eine Generalsanierung durch, um im stilvollen Ambiente modernes und zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen. Mit dem Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit und in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt werden acht große Familienwohnungen und vier Büros im Schloss errichtet. Exklusiv zum Verkauf angeboten werden ideelle Miteigentumsanteile an einem außergewöhnlichen Zinsobjekt mit historischer Bedeutung.

Leben in stilvollem Ambiente

2018 führte die Green Finance GmbH im Schloss Frein eine Generalsanierung durch, um im stilvollen Ambiente modernes und zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen. Mit dem Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit und in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt wurden acht große Familienwohnungen und vier Büros im Schloss errichtet. Das denkmalgeschützte Schloss wurde nach höchsten Qualitätsansprüchen generalsaniert, um im stilvollen Ambiente modernes und zeitgemäßes Wohnen zu ermöglichen.

Das Schloss Frein im Herzen von Frankenburg am Hausruck bietet mit seiner zentralen Lage und sehr guten Infrastruktur ein charmantes Wohnerlebnis in der idyllisch ländlichen Region. Der gut erhaltene, historische Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes und die neu renovierten, intelligent durchdachten Wohnungen ergänzen sich zu einem einzigartigen und repräsentativen Ertrags- und Wohnobjekt.

Die 8 großzügigen Wohnungen und 4 Büros sind rundum generalsaniert. Die gesamte Nutzfläche beträgt 1.051 m², welche sich auf 790 m² Wohnfläche und 261 m² Gewerbenutzfläche aufteilt. Das Gebäude befindet sich auf einem 3.331 m² großen Grundstück und umfasst auch eine wunderbare Parkanlage.

Moderne Büroräume für große Ideen

Im Erdgeschoss des historischen Gebäudes befinden sich vier attraktive Büros mit gut durchdachter Aufteilung. Der Charme der
ursprünglichen Bauweise wird durch die hochqualitative Revitalisierung zu einer einzigartigen Arbeitsumgebung, in der viel Platz für Ideen ist.

Die getrennt begehbaren Büroeinheiten erstrecken sich auf einer Nutzfläche von 56 m² bis 99 m² und bieten so viele Möglichkeiten für die
jeweiligen Platzbedürfnisse. Gesamt steht eine Fläche von 261 m² für regionale Unternehmen zur Verfügung.

BÜROAUFSTELLUNG

TOP 1     59,41 m2

TOP 2     99,10 m2

TOP 3     68,26 m2

TOP 4     56,59 m2

WOHNUNGSAUFSTELLUNG

TOP 5     59,41 m2                                                            TOP 9        96,17 m2

TOP 6     69,75 m2                                                            TOP 10      72,79 m2

TOP 7     127,30 m2                                                          TOP 11     125,13 m2

TOP 8     106,18 m2                                                          TOP 12     107,45 m2

Neuwertige Wohnungen mit historischem Charme

Die acht neu errichteten großzügigen, familienfreundliche Wohnungen verbinden das beeindruckende, historische Ambiente mit modernster Ausstattung zu einem einzigartigem Wohnerlebnis.

Auf insgesamt 790 m² schaffte man durch die Verwendung von hochwertigen Materialien hellen, stilvollen Wohnraum. Dieser bietet großzügigen Platz zur Entfaltung an. Durch die Neustrukturierung der Grundrisse entsteht ein intelligentes Raumkonzept, welches hohen Ansprüchen gerecht wird. Das Gebäude befindet sich auf einem 3.331 m² großen Grundstück, umfasst einen wunderbaren Schlosspark und weist noch einen gut erhaltenen wasserführenden Graben auf. Ein Objekt, das viele Möglichkeiten und Optionen für private oder geschäftliche Nutzung bietet.

Grundrisspläne der 3 Etagen

Impressionen und Medien

Hier haben wir eine kleine Bildergalerie vom Schloss Frein eingerichtet. Ein paar Eindrücke vom Schloss Gebäude mit seinen Details und vom wunderschönen Schlosspark. Ebenso haben wir interessante Medienberichte zum Nachlesen hier aufbewahrt.

Schloss Frein

Schlosspark

Medienberichte

Ferienregion Attersee

Die Ferienregion Attersee-Salzkammergut erfüllt Ihre Sehnsucht nach Lebenskraft und Lebensfreude! Die reizvolle, unberührte und vielfältige Naturlandschaft rund um den Attersee hat Künstler – einst und jetzt – wie Gustav Klimt, Gustav Mahler, Franz Welser-Möst, Heinrich Schiff, Christian Ludwig Attersee uvm. – zur Inspiration und Muse begeistert. Hochkarätige Prominenz aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport genießen den Attersee und seine positive Ausstrahlung! Auf vielen wildromantischen Wanderwegen bis ins Hochgebirge kommen Körper, Geist und Seele von ganz allein in Gleichklang. Vielfältige Sportarten ob an Land, in der Luft oder im und unter Wasser stärken die Energie.

Lage

Frankenburg am Hausruck ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 4842 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018). Die Gemeinde umfasst 63 Ortschaften und liegt auf 519 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 10,6 km, von West nach Ost 10,3 km. Die Gesamtfläche beträgt 48,5 km², 44,5 % der Fläche sind bewaldet, 49,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Frankenburg hat das wunderschöne Schloss Frein im Ortskern, jedoch ist das Schloss etwas in die Jahre gekommen. Dank des neuen Besitzers Green Finance GmbH wurde das Schloss 2018 umfassend saniert. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nach höchsten Standards und mit hochwertigen Materialien renoviert und erstrahlt nun wieder in wunderschönem Glanz.

Die Fledermäuse von Schloss Frein

Eine der größten Fledermaus-Wochenstuben Oberösterreichs lebt im Schloss Frein in Frankenburg.
Bis zu 800 Mausohr-Weibchen verbringen hier den Sommer und ziehen ihre Jungen auf.

Mausohren Fledermäuse

Mausohren Fledermäuse sind, mit einer Flügelspannweite von rund 40 cm, unsere größte heimische Fledermausart.
Die Weibchen bilden im Sommer sogenannte Wochenstuben zur gemeinsamen Jungenaufzucht, die in
der Regel aus 50 bis 1.000 Tieren besteht. Diese Fledermäuse bezeichnet man auch gerne als die
typischen Dachstockbewohner, da sie im Sommer meist in großen, störungsarmen Dachböden wohnen.

Gefährdung

Folgende Ursachen bedrohen und gefährden die Fledermäuse in ihrem Lebensraum in Österreich:

Quartierverluste im Sommer und Winter
Unsachgemäße Sanierung von Quartieren
Einsatz von Pestiziden
Verwendung von giftigen Holzschutzmitteln
Natürliche Ursachen: Klima, Parasiten, Krankheiten, Räuber
Unfälle: Verkehr, Fliegenfänger, Windkraftanlagen etc.

Schutz

Die Firma Green Finance GmbH erwarb das Schloss im November 2017, mit samt seinen Bewohnern im Dachgeschoss. Eine umfangreiche Sanierung des Schlosses führte man im Jahr 2018 durch. Trotz umfangreicher Umbauarbeiten war die Erhaltung der fünftgrößten Fledermauskolonie ein wichtiges Anliegen. Die Green Finance steht für Grünes Investment mit Nachhaltigkeit und ebenso war eine enge Kooperation mit der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung (kurz KFFÖ) in Österreich gegeben. Man setzte alles daran, dass die Mausohrenfledermäuse wiederkommen. Bei der Renovierung des Dachstuhls achtete man sorgsam darauf, den Brutplatz der Fledermäuse zu erhalten. Gleichzeitig traf man umfassende Vorkehrungen, um ein störfreies Wohnen im Schloss zu garantieren.

Sanierung mit Rücksicht auf Fledermäuse

Ende März 2018 schloß man die Renovierung des Dachstuhls und des Daches ab, denn zu diesem Zeitpunkt kehren die Fledermäuse aus ihrem Winterquartier zurück.
Die Fledermäuse verbringen den Winter in Höhlen, Kellern oder Stollen und kehren dann in ihr Sommerdomizil zurück. Um den Fledermäusen die Gewöhnung an das neue Quartier zusätzlich zu erleichtern, brachte man wieder alte Bretter an.
Ein wichtiger Aspekt, damit die Fledermäuse anhand des Geruchs ihr Quartier wiedererkennen und akzeptieren. Zum Schutz der gebäudebewohnenden Fledermäuse werden diese vom oberösterreichischen Naturschutzbund betreut und bleiben unter Aufsicht der Ortsgruppe.
Betreuung und Erhalt des Quartiers sind von großer Bedeutung, da es in der Umgebung keinen passenden Ersatz gibt.

Medienberichte